Dateisystem Operation

Pinwand:   Mimetyp abhängiger Transfer

Menüführung Bilderübersicht Pinwand im Menüknopf
Menüführung Bilderübersicht Pinwand im Menüknopf

Das ist ein sehr, sehr spezieller Transfervorgang. Er wird auf alle Bilder der aktuellen Pinwand angewendet. Im Gegensatz zur "Sicherung der Dateinamen in einer Textdatei", werden hier entweder in das Zielverzeichnis kopiert oder ein symbolischer Link erzeugt. Welches der Transferverfahren verwendet wird, ist vom Mimetype jedes einzelnen Bildes an der Pinwand abhängig.

Wegen der Besonderheit einer Pinwand mit Mehrfachablage eines Bildes sind auch mit dem Transfer auch Umbenennungen möglich. Die Daten der Ausgangsbilder werden dabei nicht verändert.

Dialog Mimetyp abhängiger Transfer
Dialog Mimetyp abhängiger Transfer

Im obengezeigten Beispieldialog befinden sich Bilder mit zwei unterschiedlichen Mimetypen. Das wäre einmal der Mimetyp "image/jpeg" und zum anderen der Mimetyp "image/x-nikon-nef". Alle Bilder mit dem Mimetyp "image/jpeg" werden in das Zielverzeichnis kopiert. Alle Bilder mit dem Mimetyp "image/x-nikon-nef" werden im Zielverzeichnis über einen symbolischen Link mit dem Ausgangsbild verknüpft.

Mit der Aktivierung von "Ändere das Format des Ausgabedateinamens" erhalten die Bilder im Zielverzeichnis einen anderen Dateinamen. Die Modifikation ist im oben gezeigtem Dialog mit "{num:03}_{imgName}" standardmäßig vorgegeben. Weil PikaPiks in Python kodiert ist, kommt hier auch die Formatierungsmöglichkeit von Python zum Zug.

Nach der Übertragung der Bildinformation der aktuellen Pinwand kann zum Beispiel mit dieser Formatierungvorschrift folgender Inhalt entstehen:

Mimetyp abhängiges Übertragungsergebnis
Beispiel für den Inhalt eines Zielverzeichnisses mit eine Mimetyp abhängigen Transfer

Wie unschwer zu erkennen ist, wurden die Bilder entsprechend ihres Mimetyps in das Zielverzeichnis übertragen.

Wozu das Ganze ?

Ich erstelle mir gern Kalender mit meinen Bildern. Dazu wähle ich die entsprechenden Bilder aus und vermerke sie auf der Pinwand. Auf der Pinwand bringe ich die Bilder in die Reihenfolge wie sie im Kalender erscheinen sollen. Das erste Bild wird das Titelblatt und das letzte Bild ist für den Monat Dezember gedacht.

Mit dem Mimetyp abhängigen Transfer in ein Bearbeitungsverzeichnis behalte durch die Numerierung indirekt die Monatskennung und gleichzeitig kenne ich auch noch den Dateinamen des Ursprungsbildes.

Erzeuge ich Kalender mit Kollagen, erstelle ich für jede Bildgruppe eines Monats eine Pinwand. Zur besseren Übersicht benenne ich noch die Pinwände um (Monatsname). Der Name der Pinwand spielt dabei keine Rolle und dient lediglich dem besseren Überblick. Für das Ausgabeformat ist dann für die Pinwand "April" folgende Notierung denkbar: april_{num:03}_{imgName}.

Ein weitere Grund für die Entstehung des Mimetyp abhängigen Transfers ist die Vermeidung von Kopien der Bilddateien mit den Kamera-Raw-Formaten. Ich verwende momentan die Applikation "AfterShot Pro". Die Modifikationsdatei wird dann im Zielverzeichnis erzeugt und nicht im Verzeichnis des Ursprungsbildes. Es gibt zwar die Möglichkeit mehrere Varianten in einer solchen Datei zu speichern. Das möchte ich allerdings vermeiden.

Bilder in den gängigen Pixelformaten (jpg, png usw.) werden wegen der (noch nicht) ganz vollständigen zerstörungsfreien Bearbeitung von mir als Kopie übertragen. Für Kollagen erzeuge ich allerdings fast immer symbolische Links, weil ich dann aus dem Zielverzeichnis die Bilder in einem Rutsch dem Programm "Gimp" über eine DBus-Verbindung (vgl. Handbuchabschnitt "DBUs-Verbindung zu Gimp") gleichzeitig für eine Bildzusammenstellung übermittle.